TONYL
Tony Lädrach geb. 1949 bei Bern/Schweiz Lebt und arbeitet seit 25 Jahren in Büren an der Aare / CH Ausstellungen:
Vielzählige
Ausstellungen in der Schweiz:,
Deutschland, Österreich, Frankreich, Holland und Italien Erfahrungen
und Einflüsse: Nach einer Berufsausbildung und einiger Zeit im Berufsleben begann er seinem inneren Drang zur Kreativität nachzugeben. " Angefangen habe ich mit zeichnen und modellieren. Spielereien mit Materialien, Assamblagen. Später fand ich mich als Aktionskünstler mit theoretischen und praktischen Arbeiten. Im Laufe der Zeit kam ich zurück zur Skulptur, zum Dreidimensionalen Gestalten mit den Händen, Herz, Kopf und aus dem Bauch. Alle meine Skulpturen modelliere ich aus Ton und beschichte sie dann mit Gips. Den Ton entferne ich ais dem Gipsmantel und in die so entstandene Hohlform gieße ich den Polyester. Nach dem Aushärten des Polyesters entferne ich den Gips und die Figur wird zum Teil nachgearbeitet."
Alle Figuren sind Unikate "Kunst als solche mit all ihren Tendenzen, Entwicklungen, theoretischen und philosophischen Betrachtungen ist eine eher fremde Welt für mich. Wie Rhythmus immer ein elementarer Bestandteil der Musik bleiben wird, so wird auch das Abbild vom Menschen, vom Körper eine Basis der bildenden Kunst bleiben. Als Kunst sehe ich so nicht meine Skulpturen, sondern das Geheimnis der Kunst und somit die Kunst selbst ist der Mensch der kreiert, der Mensch der spielt - ziellos, absichtslos." "So ist es für mich auch nicht wesentlich, wie die Skulpturen aussehen. Es ist ebenso faszinierend hässlich, garstige wie auch sanfte, liebliche Wesen entstehen zu lassen. Die Figuren entstehen nicht nach einer vagen Idee, einem diffusen Gefühl beginnt der Ton unter meinen Händen Gestalt anzunehmen. Sinnlichkeit ist so der Grund meiner Arbeit. Eigentlich "erschaffe" ich die Figuren nicht, sondern ich erlebe und lebe sie während ihrer Entstehung. Stellungen, Bewegungen und Proportionen erdenke ich mir nicht, sondern erfühle sie und die Körper wiederum erfühlen mich, Zärtlichkeit und Freude. Eine beendete Skulptur stimmt mich ehe traurig. Sie ist nur noch eine melancholische, zärtliche Erinnerung an vergangenes Glück; an die Intensität im Augenblick ihrer Entstehung." Tony Lädrach
|