Ganz
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Esther-Lisette Ganz

 

born 1950 in Ipsach BE /Switzerland

1966-1970 School of Art and Craft Cantonal /Biel/CH

1972 First contacts with regional artists and first exhibition " Ring 5 " Biel

   

Group Exhibitions:

1975 Berner Galerie: "Bieler Künstler in Bern "

1977 Kunstmuseum Bern, Weißer Saal "Junge Berner Künstler"

1978 Musée Rath Geneve: "Le dessin en Suisse/La nouvelle génération

1980 Delémont CH : Expression artistique "Femme"

1981 Delémont: Exposition Suisse "Une oeuvre-un(e) artiste, un(e) artiste-une oeuvre"

1982 Hôtel de Ville, Yverdon-les-bains: "1 ère Triennale des Jeunes Peintres Suisse Romand"

1984 Musée des Beaux-Arts, La Chaux-de-Fonds: "Exposition des Femmes Suisse"

1987 Stöcklikeller, Langnau i.e. "Seeländer Künstler"

1989+1991 Gruppenausstellung Frauenkulturwoche Biel

1992 Le Centre de Culture et de Loisirs,  St.Imier

1992 Kunstverein Biel, Centre PasquArt, Biel

1993 Spuren Kunsthaus Grenchen

1993 Weihnachtsausstellung Centre PasquArt, Biel

1994 Galerie Hermes, Solothurn „Art Incognito“

1994 Weihnachtsausstellung Centre PasquArt, Biel

1995 Weihnachtsausstellung Centre PasquArt, Biel

1995 Galerie Arcane Neuchâtel „SPSAS Neuchâtel und Biel“

1996 Kultur im äusseren Wasseramt „Kunst-Linie“

1996 Weihnachtsausstellung Centre PasquArt, Biel

1997 Delemont, „Künstler aus dem Jura“

1997 Rest. Kreuz, Nidau,“Houla Hop“

1997 Hotel Florida Studen: „11 Künstlerinnen gestalten ein Hotelzimmer“

1998 Krone Biel, GSMBA

1998 Weihnachtsausstellung Burg, Biel

1999 Biel, L’Art et la Suze

1999 Biel, X-mas- Ausstellung

1999 Von Rütti- Gut, „Sturm am Bielersee“

2000 Biel, Baz’Art GSMBA, Krone

    Individual Exhibitions:

1986 Rest. Cardinal, Biel:

1988 + 1991 Galerie Vinelz

1989 Galerie Zum Goldenen Krug, Suberg BE

1992 Kunstverein Biel, Centre PasquArt, Biel

1992 Le Centre de Culture et de Loisirs,  St.Imier

1993 La Chaux de Fonds, Centre- Femmes Marie Junet

1994 St.Imier Galerie Espace Noir

1994 Thun, Galerie Wilfried von Gunten

1994 Biel, Bar Hasard

1995 Biel Galerie Schürer

1997 St.Imier, Memoire d’Erguel Petit Format

1998 Biel, Regionalspital

1999 Biel, Atelierwochenende

2000 Siselen, Galerie Edition Regina Larsson

2000 Leukerbad, Galerie Contempo Grenchen Ronchen à Loèche-les Bains

2001 Tavanne, Centre Culturel Le Royal

        

About the art of  Esther-Lisette Ganz

The paintings of the artist are generaly eacy to look on. The colors invide you , the objects are desinged precise, the elements  Bildelemente klar unterscheidbar: Figuren, bemusterte Bänder, Zeichen und Symbole, strukturierte Flächen.

Aber da ist auch eine intensive Kraft, eich flächiges Getümmel, Tiefe. Spannungen und Irritationen liegen in der comixhaften, heiteren und witzigen Zeichnung. Augen schauen fast unerträglich offen, wissend und fragend.

Die Bilder zeigen eine Welt der Künstlerin in der sie selber lebt. Wohnung, Haus und Garten von Esther-Lisette Ganz sind ein ort der Kräfte und Energien, der besonderen Menschen, Tiere, Objekte, Farben und Muster. Die Gegenstände des täglichen Lebens und alles Schmückende sind mit traumhafter Sicherheit spielerisch und nachhaltig zu einem Ganzen gestaltet. Die Bilder die dort entstehen, sind nur ein Element davon.

   

Was ist die Realität, wenn diese selbst ein Bild ist? Wie kann ein Bild die Objekte einer Realität abbilden, wenn es selber ein Teil davon ist? Was ist das Teil und was das ganze?

Sind es Bilder des Friedens oder der Angst? Sind die nackten Strichmenschlein mit ihren ausgreifenden Gesten geborgen oder verworfen, vom Untergang bedroht oder von Kräften getragen?

Jedes Bild ist im gewissen Sinne ein Portrait. Aber Portrait von wovon? Was ist ein Mensch? Da gibt es auch Mischwesen, Menschengestalten mit einem oder drei Armen, mit Pflanzenhaften Gliedern, und Tiere, Sonnen, Monde mit beseeltem Blick.

Vielleicht sind die Augen das Wichtigste. Die wechselseitige Blicklinie von uns zu ihnen und zurück bildet eine direkte Bahn mitten in jedes Bild hinein. Die Gefühle, die wir in den Blicken der Figuren lesen, sind unser eigenes Erleben der Bilder.

Aber eigentlich sind es doch nicht Portraits, denn die Figuren stehen nicht im Vordergrund, sondern sind nur ein Bildelement unter anderen Bildelementen, Teil eines größeren Ganzen, das ohne sie nicht vollständig wäre, in dem sie aber nicht dominieren.

Gebannt durch die vielfältigen, auf einfachen Formen aufgebauten Muster der Flächen, die den Raum strukturieren. Es ist nicht übertrieben zu behaupten, dass diese das gleiche zeigen, was heute die Wissenschaft in ihren aktuellsten Theorien auszusagen versucht: dass alles Form, Rhythmus, Harmonie hat- oder ist-, auch der "leere" Raum, dass das Leere nicht leer ist.

Bei den neueren Arbeiten wird auf faszinierende Weise eine Weltsicht immer deutlicher, die davon ausgeht, dass es eigentlich kein "Innen" und kein "Aussen" gibt, wohl aber alles durchziehende Strukturen. Dass zwischen "Objekten" und "Raum". zwischen Belebtem und Materie, eine tiefe Einheit besteht.

Charles Lombard