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Wolf Werthmüller
geb. 1946 in Basel/Schweiz Studium:
Völkerkunde,
Ägyptologie, Ur-und Frühgeschichte Tätigkeit:
Lehrer,
Bibliothekar Erfahrungen
und Einflüsse:
Durch
Reisen in Europa und Mexiko und der Kunst der Korewori ( Neuguinea ),
Jawlenski, Kandinski, Klee, Kirchner,Beckmann, Picasso, Miro etc. Ausstellungen:
Regelmässig
in der Schweiz: Biel, Bern Zürich 1. 'Harmonie' 1995, Öl / Leinwand 3. 'Drei-Eck-Auge', Naturstein bemalt 7.
Aufwind,
Öl / Leinwand 10. Kaktus, Öl / Leinwand Er
schreibt:
Arbeit und KunstArbeit
ist die Wiederholung eines ausgeübten Bewegungsvorgangs zum Ziel des gewünschten
Resultats. Eine
Idee die durch plötzliche Einsicht geschieht, stört den Arbeitsvorgang, weil
dieser fix eingebettet ist in ein systematisches Ganzes, das in Verzug oder
durcheinander gerät. Kunst
lebt von dieser Einsicht, das Resultat und die Zeit, die dazu führt, ist
nicht vorprogrammiert, weil sonst nicht Schöpferisches passieren kann. Arbeit
und Kunst sind aufeinander angewiesen, stehen in einem vergleichbaren
Zusammenhang wie Materie und Energie. Die
Arbeit stirbt ohne die belebende Wirkung der Kunst, oft lähmt aber Trägheit
und Neid die Möglichkeit der Befruchtung. Umgekehrt
kann aber der Künstler aus diesem Grund keine systematische Absicherung durch
die Gesellschaft verlangen, weil diese den Tod der spontanen Improvisiation
zur Folge hat. Die
existentielle Unsicherheit und die daraus resultierende Anspannung ist das
Potential eines echten Künstlers. Wolf Werthmüller
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