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Geoffrey Katantazi Mukasa
Ausstellungen:
| 1988- 2002 |
Österreich, Deutschland, India, Kenia, Südafrika, Uganda,
Schweiz, Frankreich, Belgien, USA |
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1995 |
Africus-Johannesburg-Biennale '95 / Südafrika |
| 1997 |
Botanic Museum, Brüssel /Belgien |
Geoffrey Mukasa, Sohn eines Arztes, sollte zunächst
Medizin studieren, um den Fußstapfen seines Vaters zu folgen. Widerstrebend
widmete er sich daher der Naturwissenschaft und Kunst war für ihn eigentlich nur
ein Hobby. Der vorzeitige Tod des Vaters durch die Miliz Armins gab seinem Leben
eine drastische Wende. Es wurde ihm klar, daß er nicht mehr dem Vater zuliebe
Medizin studieren mußte. Nach einem Aufenthalt in Kenia zog es ihn nach Indien,
wo er sein Studium mit dem Abschluß des Magisters der Schönen Künste beendete.

Indien hat Mukasa weitgehend inspiriert. Er traf
dort auf europäische und indische ästhetische Maßstäbe und begann mit
Begeisterung zu arbeiten. Insbesondere entdeckte er fur sich große Übereinstimmung
mit der Kubismusbewegung, die sich in seinen
jetzigen Arbeiten widerspiegelt.

Sein Werk konzentriert sich hauptsächlich auf die
Darstellung menschlicher Beziehungen, das Umfeld und die Harmonie oder den
Konflikt, die aus dem Zusammenspiel zwischen Menschen, Tieren und Pflanzen
entstehen können. Als präziser Zeichner mit sicheren, doch gleichzeitig
hochsensiblen Strichen entwickelte er seine eigene Symbolik, mit der er
beeindruckende Formen skizziert. Er malt sowohl die unberührte Schönheit der
Landschaft, wie sie sich dem Betrachter am Fenster seines Studios zeigt, als
auch ihre Zerstörung.

Mukasa ist ein ruhiger und zurückhaltender,
gleichzeitig reifer und produktiver Künstler. Alle seine Gemälde vermitteln
Botschaften, die den Betrachter zutiefst nachdenklich stimmen.

"The Gift" - Öl / Leinwand - 80 x 110 cm
"The white cloud on the Rwenzori" (1994) - Öl / Leinwand -
133 x 152 cm
"Black and Red Ladies" - Collage - 40 x 60 cm
"Sounds" - Öl / Leinwand - 120 x 145 cm
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