
Fabian Kamulu Mpagi
Nach Abschluß des Hochschulstudiums an der Makerere Universität, Fakultät der
schönen Künste, arbeitete Mpagi eine Zeit lang als
Assistent mit Lehrauftrag und begann anschließend ein Spezialstudium fur
Skulptur. In der Zwischenzeit hat er Studienlehrgänge in Italien, Frankreich,
USA, Belgien, Österreich und Holland besucht und in Uganda Kunstunterricht
erteilt.
Mpagis Arbeiten sind keiner bestimmten
Kunstrichtung zuzuordnen. Es war nie sein Bestreben, einen eigenen Stil zu
verwirklichen oder sich an ein besonderes Motiv zu halten. Dennoch ist sein Werk
unverwechselbar. Seine Arbeiten aus jüngster Zeit zeichnen sich aus durch
kraftvolle realistische oder auch halbabstrakte menschenähnliche Gebilde in
manchmal zerfließenden grünen und blauen Farben von geheimnisvoller
Durchsichtigkeit.
Er dämpft den Schatteneffekt seiner Farben mit
taktisch verteilten Lichtpunkten durch gelbe und weiße Pinselstriche. Die
Gestalten in seinen Gemälden stehen aufrecht und stoisch wie Skulpturen auf dem
Altar eines afrikanischen Grabmals.
Mpagi benutzt eine Art gemalte Kurzschrift, hebt
wichtige charakteristische Details hervor, die er mit Linie, Form und Farbe
hervorhebt. Eine Landschaft z. B. benutzt er als Vorwand, um ein Bild zu malen
und sich dabei gleichzeitig selbst von Vorstellungen zu befreien, die ihn in
seiner Phantasie heimsuchen.
Seit 1992 leitet Mpagi die Nationalgalerie "Nommo
Gallery". Er fördert junge Künstler und stellt Arbeiten von bekannten
Künstlern und jungen Talenten aus.
Ausstellungen:
| 1986- 2000 |
Holland, Kenia, Uganda,
Österreich, Deutschland, Südafrika, Frankreich, Schweiz, USA, Belgien |
| 1995 |
Africus-Johannesburg-Biennale,
Südafrika |
| 1997 |
Botanic Museum, Brüssel / Belgien |
Kunstwerke:
1.
"The Thinker" (1993) - Zeichnung
2. "Tradition" (1995) - Öl / Leinwand - 110 x 117 cm
3. "Attack" (1995) - Öl / Leinwand
4. "Musicians" (1995) - Öl / Leinwand - 120 x 90 cm

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